Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

Have any Questions? +01 123 444 555

Neuigkeiten

Immer auf dem Laufenden bleiben.
Volles Rohr
2017-06-06 12:59
von Fr. Schwarz

Volles Rohr – wenn nichts mehr geht

Feuchttücher landen auch in der Siebtrommel von der Kläranlage in Annweiler.

Immense Handwerkerkosten für Hauseigentümer und Mieter sind oft die traurige Bilanz von Rohrverstopfungen. Doch deren Beseitigung kostet auch im öffentlichen Bereich viel Zeit und vor allem Geld. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem vermeiden und gleichzeitig Umwelt und Gewässer schonen!

Verstopfte Pumpen und zugesetzte Rohrleitungen: auch im Kanalsystem der Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels kommt das leider häufiger vor. Vergangenes Jahr lagen die hierdurch verursachten Kosten erneut im sechsstelligen Bereich – mit steigender Tendenz. 150.000 Euro wendeten die Verbandsgemeindewerke 2016 zur Beseitigung dieser Kanalschäden auf.

Eine Ursache: der Griff zum Feuchttuch. In immer mehr Haushalten gehören sie zum Alltag. Die Allzweckwaffe für Baby, Bad und Boden ersetzt zunehmend die klassischen Haushaltshelfer. Das Wegwerf-Vlies besteht aus Viskose, Polyester, Zellstoff oder Baumwolle und ist dadurch besonders reißfest – zum Leidwesen von Abwassermeister Benno Bruch. Denn statt im Abfall, entsorgen viele Verbraucher die Feuchttücher in der Toilette, wo sie enorme Probleme verursachen.

Damit Ihr Abwasser überhaupt im öffentlichen Abwasserkanal und schließlich in der Kläranlage ankommt, bauen Pumpen auf dem Weg dorthin den notwendigen Druck auf. Für das Schneidwerk in den Pumpen sind die Tücher jedoch viel zu faserig. Sie verknoten sich ineinander und wickeln sich um die Pumpenräder, bis am Ende gar nichts mehr geht.

Wenn eine Pumpe ausfällt, rücken die Männer von der Kläranlage an. Bruch ist hierbei auf die volle Arbeitskraft von ein bis zwei Personen angewiesen – und zwar das ganze Jahr über. Im besten Fall müssen die Pumpen lediglich ausgebaut und gereinigt werden. Schlimmstenfalls sind die von den Feuchttüchern verursachten Schäden jedoch so massiv, dass ein Austausch notwendig ist.

Was sonst noch so im Abfluss landet, geben die Rechen in der Kläranlage von Annweiler am Trifels preis. „Mobiltelefone, Unterwäsche, Zahnbürsten oder auch WC-Duftsteine samt Halterung. Auch kleinere Tiere finden wir immer wieder“, führt Bruch aus. Im Jahr 2016 kamen so 20 Tonnen an Rechengut zusammen. Allein die Entsorgung dieses Mülls kostet die Verbandsgemeinde jährlich 25.000 Euro.

Eine schmierige Angelegenheit ist zudem die Entsorgung von Ölen und Fetten über den Abfluss. Sie verkleben die Rohrleitungen, verfestigen sich mit der Zeit und verkleinern so den Durchfluss. Unsere Mitarbeiterin Laura Hammer rät, Speiseöle und Fette „mit einem Küchentuch“ aufzunehmen und schließlich „über den Biomüll“ zu entsorgen.

„Bei Schäden im Kanalsystem versuchen wir stets, den Verursacher festzustellen. Unsere Kamera ‚LISSIE 3‘ von IBAK hilft uns dabei, die Schäden zu ihrem Entstehungsort zurückzuverfolgen“, erklärt Hammer. Wenn es möglich ist, den Schuldigen zweifelsfrei festzustellen, hat dieser selbstverständlich die entstehenden Kosten zu tragen. Die feuchte Müllentsorgung kann somit auch noch richtig teuer werden.

Grundsätzlich gilt: Spüle und Toilette sind keine Mülltonne! Feste Abfälle verursachen Rohrverstopfungen, legen Pumpen lahm oder landen im Rechen, wobei die Allgemeinheit für die Entsorgung aufkommen muss. Lebensmittel locken zudem Ratten ins Kanalsystem.

Auch die flüssigen Abfälle verschwinden nicht einfach: aufwendige Reinigungsverfahren bauen in der Kläranlage ihre Rückstände ab. Im schlimmsten Fall sind Farbreste, Lösungsmittel, Wasch- und Reinigungsmittel sogar gewässerschädlich und beeinträchtigen die Mikroorganismen in der Kläranlage.

Abfälle sollten Ihren Haushalt daher immer auf trockenem Weg verlassen. Tipps hierzu gibt es auf unserer Internetseite.

Zurück

Copyright © Stadtwerke Annweiler am Trifels